Boris Palmer und die Affenversuche

Oberbürgermeister Boris Palmer vergleicht Affenversuche mit einem Besuch beim Metzger und beim Zahnarzt

„Ich komm grad vom Metzger, und irgendein Tier musste dafür auch sterben“: Boris Palmer, die Affenversuche in Tübingen und der Undercover-Ermittler

Bei der Tübinger Demo gegen die Affenversuche hat das Kulturforum den Undercover-Ermittler „Pawel“ interviewt, der ein halbes Jahr die katastrophalen Zustände am Max-Planck-Institut in Tübingen heimlich gefilmt hat. Außerdem sprach Gabriele Busse mit Friedrich Mülln, dem ersten Vorsitzender der SOKO Tierschutz, die die Ermittlung in Auftrag gab, mit Roman Kolar, beratender Biologe bei der Europäischen Kommission,  und mit dem Oberbürgermeister von Tübingen, Boris Palmer. Boris Palmer vergleicht die Versuche mit einem Besuch beim Zahnarzt sowie mit Operationen im Krankenhaus, die ja auch keine schönen Bilder ablieferten. 2013 hatte er in einem Interview auf die Frage hin gesagt, was man tun könne, um die Versuche abzuschaffen, dass man die Schwerkraft ja auch nicht abschaffen könne. Die Sendung gibt nicht nur Einblick in die Haltung des Oberbürgermeisters sondern vor allem in die Zustände der „Ethik“-Kommission und der lokalen Verstrickungen, die eine Abschaffung der Versuche behindern.
(Gabriele Busse)